Am Freitag, dem 28. August 2026, luden Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Frau Elke Büdenbender zu einem besonderen musikalischen Abend in den neuen Amtssitz am Spreebogen ein. Das Konzert vereinte Musikerinnen und Musiker von Hangarmusik, dem Jazzinstitut Berlin sowie der Jungen Deutschen Philharmonie zu einem eindrucksvollen Zeichen für gesellschaftlichen Zusammenhalt und kulturellen Austausch.

Unter den geladenen Gästen des Staatsoberhauptes war auch Dr. Natalia Roesler, Geschäftsführerin des Berliner Vereins Club Dialog e. V. und langjährig engagierte Akteurin auf überregionaler Verbandsebene. Sie vertrat bei diesem feierlichen Anlass die Berliner Einwanderungsgesellschaft sowie die vielfältigen migrantischen Selbstorganisationen der Hauptstadt.

Ein zentraler Höhepunkt des Abends war die Ansprache des Bundespräsidenten unter dem Leitmotiv „Musik als Sprache über die Grenzen hinweg“. Darin hob Frank-Walter Steinmeier die verbindende und universelle Kraft der Kunst hervor. Eindringlich betonte das Staatsoberhaupt, dass musikalische und kulturelle Bildung kein Privileg sein dürfe, sondern für jeden Menschen unabhängig von sozialer oder ethnischer Herkunft zugänglich sein müsse. Musik schaffe Räume des gegenseitigen Verständnisses, wo Worte oft an ihre Grenzen stießen.

Dieser Gedanke spiegelte sich unmittelbar in den Darbietungen der Ensembles wider – allen voran der Initiative Hangarmusik, die durch gemeinsames Musizieren Kindern und Jugendlichen mit und ohne Fluchterfahrung gesellschaftliche Teilhabe eröffnet.

„Die Worte des Bundespräsidenten bringen genau das auf den Punkt, wofür wir uns seit Jahrzehnten in der zivilgesellschaftlichen Praxis einsetzen: Kultur und Bildung sind die Schlüssel zu echter Teilhabe und gegenseitigem Respekt,“ so Dr. Natalia Roesler am Rande des Empfangs. „Die Einladung ins Schloss-Bellevue-Ausweichquartier ist eine wertvolle Anerkennung für die migrantischen Communities, die das gesellschaftliche Miteinander und die demokratische Kultur in Berlin tagtäglich aktiv mitgestalten.“

Mit ihrer Präsenz im neuen Amtssitz an der Elisabeth-Abegg-Straße verlieh Dr. Roesler den Perspektiven und Anliegen der zivilgesellschaftlichen Initiativen einmal mehr Gehör auf höchster politischer Ebene.