TEAM in Berlin

TEAM in Berlin

TEAM: Teilhabe, Engagement, Anerkennung und Miteinander in Berlin

Eine tragende Säule und gleichsam ein Kernstück vieler Aktivitäten des CLUB DIALOG e.V. stellt das Projekt „TEAM: Teilhabe, Engagement, Anerkennung und Miteinander in Berlin“ dar, das von der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen, dem Büro der Beauftragten für Integration und Migration gefördert wird.

Ansprechpartner/innen und Kontakt:
Friedrichstrasse 176-179, 10117 Berlin
Dr. Natalia Roesler, Geschäftsführerin Club Dialog e.V.
030/20 45 13 44
roesler@club-dialog.de
Valentina Dann, Selbsthilfegruppen/Kulturveranstaltungen
030/33 02 59 79
kultur@club-dialog.de
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Die ursprüngliche Konzeption entstand Anfang der 1990er Jahre und entsprach den Bedürfnissen der damals neuen russischsprachigen Einwanderungsgruppen aus der Sowjetunion. Zu den Zielgruppen des Projekts gehörten Aussiedler, Spätaussiedler, Kontingentflüchtlinge, ihre Familienangehörigen und natürlich auch einheimische Berliner.
Im Laufe der Zeit wurden die Angebote entsprechend den gesellschaftlichen Veränderungen und neuen Bedürfnissen der Zielgruppen angepasst, erweitert und weiter entwickelt. Heute gehören zu den Zielgruppen des Projektes Menschen mit Zuwanderungsgeschichte aller Nationalitäten, Migrantenorganisationen, einheimische Berliner, sowie staatliche und nichtstaatliche Institutionen der Integrationspolitik. Die Kernaufgaben des Projekts sind Aufklärungsarbeit, Förderung der Selbsthilfe, Partizipation und eigenen Initiativen der Zuwanderer, Unterstützung des interkulturellen Dialogs und der Beteiligung an zivilgesellschaftlichen Berliner Leben sowie natürlich umfassende Hilfe, dort wo sie gebraucht wird.

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Angebote des Projekts

  • Beratung

– Soziale Beratung in russischer und deutscher Sprache
– Juristische Beratung in russischer und deutscher Sprache
– Schreibbüro

  • Beratung für Migrantenorganisationen

Eine besondere Rolle spielt im neuen Projekt TEAM die Beratung für Migrantenorganisationen im Bereich (Antragstellung, Prozessbegleitung, Projektmittelakquise etc.)

  • Informations- und Bildungsveranstaltungen

Die Mitarbeiter des Projekts organisieren Infoveranstaltungen und Diskussionen zu wichtigen Themen des Alltagslebens, der sozialen Gesetzgebung, der Gesundheit oder des Arbeitsmarktes. Je nach Thema und Referenten finden die Veranstaltungen in russischer oder deutscher bzw. in einer von beiden Sprachen mit Übersetzung statt.

  • Förderung der ehrenamtlichen Initiativen

Im Rahmen des Projekts TEAM werden ehrenamtlich geführte Interessens- und Selbsthilfegruppen, die eine breite Interessenspalette der russischsprachigen Zuwanderer, aber auch der einheimischen Berliner abbilden, gefördert. So werden die notwendigen räumlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen für die Arbeit der Ehrenamtlichen geschaffen und vor allem wird die Öffentlichkeitsarbeit unterstützt. Zurzeit treffen sich folgende Gruppen / finden folgende Veranstaltungen regelmäßig statt:

  • Frauenselbsthilfegruppe „Der weibliche Blick“, die vor Kurzem 30 Jahre ihres Bestehens gefeiert hat
  • Klubs „Sphäre“
  • „Berliner Spaziergänge“ – interessante Plätze in Berlin und Umgebung
  • Literaturstudio – einen Vereinigung deutscher und russischsprachiger Schriftsteller und Dichter
  • Berliner Vereinigung „Lebendige Erinnerung“ – die Vereinigung der Überlebenden der Leningrader Blokade (1941-1944)
  • Jeden Monat finden bei uns neue Ausstellungen, Buchpräsentationen, Konzerte, Treffen mit interessamten Persönlichkeiten und viele anderen interessanten Veranstaltungen statt. Nähere informationen dazu finmden Sie im aktuellen Programm, dass alle zwei Monate neu erscheint.

Wenn Sie eine Idee oder konkrete Vorschläge haben, die auch für
die Anderen interessant sein können, kommen Sie mal bei uns
vorbei und sprechen Sie mit uns.

  • Förderung des interkulturellen Dialogs und der Bildung

Zu den Angeboten des Projektes TEAM gehören in diesem Bereich:

  • Autorenlesungen und Buchpräsentationen mit Autoren aus russisch- oder deutschsprachigem Raum,
  • Ausstellungen und Konzerte,
  • Podiumsdiskussionen und thematische Reihen mit prominenten Gästen wie „Meine Geschichte“, „Die Deutschen und wir“, „Ost-West-Kreuzung Berlin“.
  • Zu den Gästen zählten u.a. Stefan Hermlin, Lew Kopelew, Christa Wolf, Heiner Müller, Alexander Askoldow, Bulat Okudshawa, Walter Jens, Klaus von Bismarck, Tschingis Aitmatow; später besuchten uns Elfie Siegl, Dirk Sager, Barbara John, Karl Schlögel,
  • Karsten Voigt, Dr. Bergner… Sogar Angela Merkel gab sich als damalige Jugendministerin die Ehre.
  • Organisation und Durchführung von Tagungen und Aktionen, russischen, deutschen und internationalen Festen..
  • Beteiligung am öffentlichen Diskurs als Informationsträger und Mittler

In vielerlei Hinsicht stehen die Mitarbeiter des Projekts in der Öffentlichkeit als Vertreter der russischsprachigen Community und damit als Ansprechpartner für verschiedenen Institutionen und Presse. Wir beantworten Anfragen aus Verwaltungen, Parlament, diversen deutschen Einrichtungen, aber auch von Privatpersonen aus Deutschland und anderen Ländern. Auf Anfragen von staatlichen oder zivilgesellschaftlichen Partnern bieten wir einzelne Gäste oder Gruppen aus dem In- und Ausland Infoveranstaltungen zu geschichtlichen, arbeitsmarktbezogenen und aktuellen Aspekten der Berliner Integrationspolitik und zu Geschichte und Gegenwart der „Russen“ in Berlin und in Deutschland. Mitarbeiterinnen des Projekts arbeiten mit vielen Partnern auf Bundes- und Landesebene zusammen.

Projekt wird auch von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die im Rahmen verschiedener Arbeitsmarktförderprogramme von Jobcentern vermittelt werden, unterstützt.

Unter der Rubrik „Video“ finden Sie ein Interview mit der Geschäftsführerin des Clubs Dialogs e.V. Frau Dr. Natalia Roesler vom 06.01.2018, rtvd Ost-West.

 

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