BUQUA: Beteiligung, Unterstützung und Qualifizierung der Angehörigen der NS-Überlebenden und Ehrenamtlichen

BUQUA: Beteiligung, Unterstützung und Qualifizierung der Angehörigen der NS-Überlebenden und Ehrenamtlichen

Ansprechpartner/innen und Kontakt

Borys Shavlov, Projektkoordinator im Projekt „BUQUA: Lokale Bündnisse für Überlebende“, Club Dialog e.V.

Friedrichstraße 176-179, 10117 Berlin-Mitte
+49 (0) 30/20 44 859
shavlov@club-dialog.de

 

Die wichtigsten Ideen des Projektes: Vernetzung der Träger der Arbeit mit Überlebenden und ihres speziellen Wissens auf lokaler Ebene, Empowerment und Qualifizierung der Angehörigen und Ehrenamtlichen, Bündelung des Knowhows der Bündnispartner und externen Partner sowie Erhöhung der Sichtbarkein der Überlebendenarbeit mit dem Ziel, möglichst unterschiedliche Überlebendengruppen zu erreichen und wichtige Synergien aus diesem Prozess zu gewinnen.

Als wichtigste Maßnahmen des Projektes sind geplant:

  1. Bündelung der Erfahrungen der Arbeit mit Überlebenden und des externen Wissens in Rahmen einer Internetpräsenz. Zu den Inhalten sollen gehören: Informationen über Netzwerkpartner und ihre Angebote, Informationen über andere Angebote für Überlebende in Berlin, Inhalte der Multiplikatorenseminare, Informationen über spezielle Angebote für Angehörige (z.B. App für Pflegende Angehörige etc.), Informationen über die Möglichkeit der Ehrenamtlichenakquise, Informationen über die Modelle der Erinnerungsarbeit mit Überlebenden, spezifische Informationen über unterschiedliche Gruppen der Überlebenden. Es ist die Vernetzung der Seite mit den Informationsangeboten der Netzwerkpartner vorgesehen.
  2. Eine Reihe der Multiplikatorenseminare, die von allen Bündnispartnern gemeinschaftlich organisiert und durchgeführt werden. Dabei soll ein jedes Seminar als eine Art thematischer „Kick- Off“ verstanden werden und ein Potenzial zur weiteren Selbstqualifizierung und Weiterentwicklung des Themas bieten. Die geplanten Themen:

1) Besonderheiten der Arbeit mit unterschiedlichen Überlebendengruppen (Ghetto-Kinder / Jüdische Überlebende / Sinti / evlt. LGBT (siehe weiter Zielgruppen)/ Unterstützung im Alltag

2) Zeitzeugen- und Erinnerungsarbeit mit hochbetagten Überlebenden

3) Soziale und kulturelle Angebote für Überlebenden / Zusammenarbeit mit Einrichtungen der Pflege und Ehrenamtlichen / Spezielle Angebote für Angehörige

4) Alzheimer / Demenz und die Auswirkung aus die Arbeit mit Überlebenden

5) Qualifizierung: traumasensible Arbeit /langfristige Folgen der Verfolgung, Traumata und transgenerationale Aspekte sowie psychosoziale Ansätze im Umgang mit Traumatisierten nach kollektiver Gewalt.

Ein wichtigstes Instrument des Bündnisses vor allen zur Erreichung des Ziels „Sichtbarmachung der Arbeit mit Überlebenden“ stellen die Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit (s. P. Öffentlichkeitsarbeit) dar.

Supervisionen in der Überlebendenarbeit (vom Bündnispartner Amcha e.V.)

Die Idee des Bündnisses entstand als Weiterentwicklung und dem Weiterdenken der Projekte und der Arbeit mit den NS-Überlebenden Jüdische Überlebende, Ghetto-Kinder, Überlebende der Leningrader Blockade, politische Verfolgte etc.), die beim Antragsteller Club Dialog e.V. sowie bei Partnern geführt werden. Die wichtigste Idee, die allen diesen Projekten zugrunde liegt, ist die Ermöglichung der Begegnungen der Überlebenden, bei denen Hilfe zur Selbsthilfe in den Selbsthilfegruppen, soziale und kulturelle Unterstützung, Weitergabe der Erinnerungen und Traumaarbeit stattfinden.

 

Das Projekt wird durch Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ gefördert.

28/10/2021|
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