Im Projekt der politischen Bildung LAB23 des Club Dialog e.V. setzen sich die Teilnehmer intensiv mit Information, Reflexion und kritischem Denken auseinander. Das Gespräch mit dem Historiker Alexander Kliymuk vom Pilecki-Institut bildete eine ausgezeichnete Grundlage, um die komplexen Geschehnisse des Zweiten Weltkriegs zu durchdringen. Die aktualisierte Ausstellung hinterließ tiefe Eindrücke und regte zum Nachdenken an.

Die Ausstellung würdigt Witold Pilecki, einen polnischen Widerstandskämpfer, der sich 1940 freiwillig nach Auschwitz einschleusen ließ, um die Welt über die Gräuel zu informieren. Nach dem Krieg wurde er ein Opfer des stalinistischen Terrors – ein Symbol für den doppelten Widerstand gegen beide totalitäre Regime.

Unser besonderer Dank gilt Alexander für seinen faszinierenden und informativen Vortrag sowie allen Teilnehmern für ihre lebhafte Beteiligung und Bereitschaft, die schwierigen Wendungen der Weltgeschichte offen zu diskutieren.