Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug – ein Programm des Berliner Senats

Das Programm
In Berlin gibt es heute diverse Projekte mit Bezug zu Geflüchteten. Eines dieser Programme ist der Einsatz von Bundesfreiwilligen im Rahmen der Flüchtlingshilfe. Der Berliner Senat (Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen) verwaltet dazu kommunale Kontingente von Bundesfreiwilligen, die im Bereich der Flüchtlingshilfe eingesetzt werden können.
Das Programm wird von Club Dialog e.V. für die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales umgesetzt.

Wer kann teilnehmen
Organisationen: An dem Programm können alle gemeinnützigen Organisationen (e.V. und gGmbH) als Einsatzorte teilnehmen. Voraussetzung ist, dass entweder ihre Arbeit einen Flüchtlingsbezug hat oder aber sie Geflüchtete als Bundesfreiwillige einstellen. Flüchtlingsbezug bedeutet, dass an den Projekten der Organisation unter anderem auch geflüchtete Menschen teilnehmen. Dies können zum Beispiel Beratungen, Veranstaltungen und kulturelle Angebote sein, zu denen auch Geflüchtete kommen, Angebote für Willkommensklassen, Angebote der Kinder- und Jugendarbeit, etc.
Die Organisation kann selbst Bewerber_innen vorschlagen, die Suche nach Freiwilligen kann aber auch vom Kooperationspartner (Club Dialog) übernommen werden. Die Organisation erhält im Rahmen des Programms eine umfassende Beratung zum Thema Bundesfreiwillgendienst und eine kontinuierliche Begleitung während der Zeit des Freiwilligeneinsatzes.
Freiwillige: Als Freiwillige können geflüchtete und nicht geflüchtete Menschen eingesetzt werden. Geflüchtete können auch in Organisationen eingesetzt werden, die keinen Flüchtlingsbezug haben. Sie erledigen in den Organisationen unterstützende Tätigkeiten wie z.B. Hilfe bei Beratungen (z.B. Sprachmittlung) und bei der Organisation von Veranstaltungen, Bürotätigkeiten (z.B. Telefondienst, Terminierung) oder Einsatz in verschiedenen Kultur- und Informationsangeboten – sie können mit ihren Fähigkeiten also alle Bereiche der Vereinsarbeit unterstützen.

Kosten und Bedingungen
Als Einsatzort kann nur eine gemeinnützige Organisation fungieren. Sie braucht dafür keine Anerkennung als BFD-Einsatzstelle. Für den Einsatz eines Freiwilligen entstehen dem Einsatzort Kosten von 10 Euro pro Monat.
Freiwillige arbeiten 20-27 Stunden pro Woche und erhalten dafür Sozialversicherung, ein Taschengeld in Höhe von 200-250 Euro sowie Bildungsseminare.

Kontakt:
Club Dialog e.V.
tel.png030/13 891 853
mail.pngbfd@club-dialog.de
mail.pngbikbulatova@club-dialog.de

Ansprechpartnerinnen:
Aygul Bikbulatova
Kristina Korte
Olivia Kostudis

Beratungszeiten:
Telefonische Erreichbarkeit:
Mo. –Fr. : 9.30 – 16.30

Wir sprechen:
deutsch, english, français,русский, العربية

    .

------------------------------------------------------------------------------------
9_berlin_9.jpg

Das Projekt wird gefördert von der Senatsverwaltung für Integration , Arbeit und Soziales.

Club Dialog e.V.

Friedrichstraße 176-179
10117 Berlin-Mitte
Tel.: +49 (0) 30/20 44 859
Fax: +49 (0) 30/20 44 610

E-Mail: info@club-dialog.de

S-Bahn: Friedrichstraße
U6 Französische Straße
U2 Stadtmitte

Öffnungszeiten des Büros:
Di-Fr, 10:00-18:00

Beratungen

Partner und Netzwerke

partner.jpg

Newsletter

hier können Sie unseren Newsletter abonnieren

Wir suchen...

Sie finden uns auch auf...

Unsere Projekte werden gefördert von...

logo-eu-foerdert-farbig-jpg.jpg . der_stiftung_evz_logo.png.. logo_russ_hauscolor.jpg